500 Jahre Leonardo da Vinci -
100 Jahre Bauhaus -
100 Jahre Frauenwahlrecht

50 Jahre Woodstock ... 

40 Jahre HONIGFABRIK!
Aus dem gröbsten raus…
Anfang September 1979 haben wir zum ersten Mal eröffnet, in selbst renovierten Räumen in der noch unsanierten ehemaligen Honigfabrik am Rande des Wilhelmsburger Industriegebietes. Nach mehreren Rückschlägen, brandbedingten Bausanierungen und Erweiterungen gibt es das Stadtteilkulturzentrum in Wilhelmsburg nun 40 Jahre - mehr als eine Generation. Zeit, um Rückschau zu halten und nach vorn zu sehen.

 

Geburtstagsgala, offenes Haus, Konzerte, Ausstellung
vom 20. – 22. September 2019

Fr. 20.9. an 19 Uhr: Eröffnung Ausstellung 40 Jahre – wie war’s, was bleibt – was kommt? (Läuft bis 2.10.)

Geburtstags-Gala: Ihr kommt, und Geburtstagsgeschenke bekommt Ihr von uns!
Kleine Lesung zum Thema ‚Scheitern – schöner scheitern‘ mit skurrilen Geschichten von der und über die Honigfabrik, eine Bilanz mit Anekdoten, Artikeln usw.  
Im Café Pause gibt’s Leckeres zu essen, und leckere Musik aus 40 Jahren vom Plattenteller.


Sa., 21.9. Offene Türen fast überall, Werkstätten, Ateliers  
Kinderkultur macht auf
, Angebote drinnen und draußen (bei gutem Wetter) im Garten und auf dem Hof. Mitmach-Zirkus Momolo aus Leipzig.
Abends Konzert:
die Chasing cookies Wilhelmsburg treffen auf Musica Altona und Make some Noiz aus Griechenland.
Danach: Hip-Hop-Ska-Band
und DJ' s im Café Pause.

So. 22.9.  KLOTZ-Quintett: Ein Mix aus Lesung und Swing-Titeln zum Thema Swing-Jugend während der Nazizeit in Wilhelmsburg, ab 12 Uhr
Nachmittags ab 15 Uhr Folkstanzwirbel für alle im Saal, bei gutem Wetter auf dem Boule-Feld.


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Neuerscheinung: Das Buch über die Veddel

Ein Stadtteil im Fluss zwischen Verkehr, Hafen und Industrie:
Seit über 250 Jahren gehört die Elbinsel Veddel zu Hamburg. 
Zeit, um sich diese Geschichte genauer anzusehen.
Das Buch ist da! Einer der faszinierendsten und kleinsten Stadtteile Hamburgs mit Ecken, Kanten und Charme. An der Veddel kann man über Jahrhunderte verfolgen, wie eng Hafen und Stadt miteinander verflochten sind, wie stark dabei der Hafen Taktgeber war und wie oft die Belange der Bewohner dem untergeordnet wurden.

Das Buch illustriert dies besondere Hafenleben mit an die 100 Fotos und einem ausführlichen Textteil. 

Bei uns und in der Buchhandlung Lüdemann für 16 € erhältlich!

 

Die Zweite Auflage ist da!

 Wilhelmsburger Straßen        
Ein Archiv zu öffentlichem Leben und Geschichte der Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel
Herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen

Was erzählen Straßennamen?
Jugendstilgiebel, stuckverzierte Fassaden, in den Eingängen farbige Kacheln mit maritimen Motiven: Das ist die Fährstraße im Wilhelmsburger Nordwesten - plötzlich durchschnitten von einem Deich. Wie kam das? Geschichte liegt auf der Straße! Man muss sie nur aufheben. Auf den Elbinseln Wilhelmsburg und der Veddel sind es ungeheuer viele Geschichten. Das unterscheidet sie von fast allen Hamburger Stadtteilen.

 

Das Kuriose
Kaum zu glauben, Passierzettel soll eine Straße sein? Aber es stimmt. Dahinter steht eine fast vergessene Geschichte das Hamburger Hafens:  Passierzettel heißt eine kleine Straße auf der Veddel - ein Hinweis auf die direkte Nachbarschaft zum Freihafen, den man nur mit dem besagten
Papier betreten durfte.

 

Das Geläufige
das man überall findet: Straßen erinnern an bedeutende Persönlichkeiten. Gängig als Namensgeber sind die Vorbesitzer des Geländes, die mit Land- und Grundbesitz Geschichte schrieben. Wie zum Beispiel Georg Wilhelm, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, dem nicht nur die Insel, sondern auch eine der Hauptstraßen ihren Namen verdankt.

Das Neue
Wilhelmsburg verändert sich, neue Straßen erzählen neue Geschichten. Zum Beispiel die von Dursun Akçam: Nach ihm ist seit 2015 ein Uferweg am Veringkanal benannt. Der türkische Schriftsteller wirkte in Wilhelmsburg lange für das Verständnis zwischen Einheimischen und Migranten.

 

Geschichte der Inseln erkunden
Ungewöhnlich viele Straßennamen hier erzählen über frühere Landschaftsformen im Grenzgebiet zwischen Fluss und Land: Der Name Pollhornbogen zum Beispiel  im südwestlichen Gewerbegebiet Wilhelmsburgs geht zurück auf ‚Pullhorn‘: früheres Außengelände vor dem grünen Deich. Horn: Winkel, Ecke. Pull bedeutet Spitze. Pullhorn ist also vielleicht die spitze Ecke einer früheren Insel oder Halbinsel gewesen.

 

Das Alte
verschwindet. Die Wilhelmsburger Reichsstraße wird würdig verabschiedet…

Auf 60 Seiten bietet das kleine Buch einen aktuellen Überblick über alle Straßen Wilhelmsburgs und der Veddel und ihre Geschichte, reich bebildert mit 100 Fotos aus über 100 Jahren Stadtteilgeschichte.
Herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen. Text: Margret Markert, Gestaltung: Andrea Orth, 60 Seiten, 6 €.
Erhältlich in der Buchhandlung Lüdemann, Fährstraße 26, Tel. 753 13 53, und im Museum Elbinsel Wilhelmsburg und natürlich in der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg, HONIGFABRIK, Industriestraße 125-131, 21107 Hamburg. Tel. 040 42 10 39 15,
www.geschichtswerkstatt-wilhelmsburg.de.  markertm@honigfabrik.de