Kriegerdenkmal an der Emmauskirche

 

DENKmal-Prozess rund um das Kriegerdenkmal

 

Die ev.-luth. Reiherstieg Kirchengemeinde und die Geschichtswerkstatt laden ein:
Sonnabend, 8. September

ab 14 Uhr im Rahmen des Reiherstieg-Festes 
Gleichzeitig dem Tag des offenen Denkmals

 

Verstecken oder Kommentieren? Wie weiter mit dem Denkmal, das 1932 eingeweiht wurde und inzwischen der Toten beider Weltkriege gedenkt?  Die Geschichte des Kriegerdenkmals ist in der Tat denkwürdig. Darstellung und Inschrift bilden den damaligen völkisch-nationalen Zeitgeist ab. Anlass für die Ev.-luth. Reiherstieg-Kirchengemeinde und die Wilhelmsburger Geschichtswerkstatt, sich mit dem Hintergrund und der Wirkung dieses Kriegerdenkmals zu befassen. Eine Bildprojektion in der Kirche stellt erste Ergebnisse der Forschung dar, und in einer Diskussionsrunde debattieren Experten und Anwohner über den zukünftigen Umgang mit dem Denkmal.

Damit kommen wir hoffentlich einer Antwort näher, auf welche Weise das Krieger-denkmal tatsächlich ein Anstoß zum Nachdenken über „damals und heute“ werden könnte.

Foto (Anja Blös): Das Kriegerdenkmal in der Sichtachse der Emmauskirche mit Graffiti