Jazz in schwarz und weiss

Stummfilm:
Der müde Tod

von Fritz Lang
Deutschland 1921

mit Musik von Daniel Stickan, Klavier/Orgel und Hans-Christoph Hartmann, Saxophon

 

Paul-Gerhardt-Kirche,
Georg-Wilhelm-Straße 212 21107 Hamburg Wilhelmsburg

Samstag, 18.11.2017, 20.00 Uhr

 

Langs Meisterwerk zeichnet sich vor allem durch seine außergewöhnliche

Bildsprache aus. Das expressionistische Spiel mit tiefen, undurchdringlichen Schatten spiegelt das Sujet des Films, die geisterhafte Totenwelt, wider. Eindrucksvoll ist die stilistische Vielfalt der durch die Rahmenhandlung zusammen-gehaltenen drei Episoden in Orient, Italien der Reaissance und China. Aufwendige Spezialeffekte schaffen eine märchenhafte und zugleich abenteuerliche Atmosphäre.

Der Pianist und Organist Daniel Stickan ist als einer der wenigen Organisten in Deutschland bekannt, als ein Musiker der sich explizit mit dem Jazz auf der Orgel beschäftigt. Er hat an der Hamburger Hochschule für Musik studiert und ist aus vielen Projekten bundesweit bekannt, wie etwa die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Michael Wollny. Im Duo mit Hans-Christoph Hartmann (Saxophon) bilden die beiden den Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe: Jazz in Schwarz und Weiss, Konzerte zu Stummfilmen statt. Die Reihe wird unterstützt von der Hamburger Kulturbehörde. Infos zur Jazzreihe und zum Film auch unter: www.audio-obscura.de